–> Wie schon Paul Watzlawick sagte „Man kann nicht nicht kommunizieren“. Jedes Verhalten sendet an den anderen eine Botschaft. Dabei ist es völlig unerheblich, ob
es sich um eine sichtbare Bewegung oder um ein „Nicht-Verhalten“ wie z.B. Schweigen handelt.

Die Bedeutung von Kommunikation ergibt sich aus der Reaktion, die sie hervorruft – nicht aus der Absicht des Senders.
–> Wer ist eigentlich dafür verantwortlich, ob die Kommunikation gut oder schlecht läuft? Derjenige der die Nachricht sendet, oder der, der die Nachricht empfängt? „Das haben Sie jetzt völlig falsch verstanden“ oder „Das hatte ich aber völlig anders gemeint“ zeigen diese beiden Gegenpole auf. Immer wenn in einer Kommunikation unerwünschte Reaktionen auftauchen, ist es wenig hilfreich dem anderen die Schuld zuzuweisen. Es ist wichtig das der Sender einer Botschaft seine Aussagen so übermittelt, dass der Empfänger sie in seinem Sinne auch versteht.

Menschen orientieren sich bei ihrem Handeln an Vorstellungen, ihrer „geistigen Landkarte“ und eben nicht an der Welt selbst.
–> Ist die Landkarte die tatsächliche Landschaft? Nein! Wenn zwei Personen an einen Teller Spaghetti denken, hat eine Person vielleicht die Nudeln dick mit Parmesankäse vor seinem geistigen Auge. Die andere Person wiederum sieht die Spaghetti in einer leckeren Tomatensoße schwimmen. Egal wie, beide Personen denken zwar das Gleiche, aber eben nicht dasselbe. Jeder Mensch verfügt über andere geistige Landkarten, die nicht besser oder schlechter sind als die von anderen Personen. Ob bewusst oder unbewusst, wir Menschen richten unser Verhalten nach unseren geistigen Landkarten aus. Der erste Schritt zu einer erfolgreichen Kommunikation ist es, die geistige Landkarte des anderen zu kennen und zu verstehen.

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